Elektrisches und magnetisches Feld idealisierter Dipolquellen. Sonde im Feldbild durch Klicken oder Ziehen setzen.
Bewegung stark vergrößert, entgegen I. Positive Hintergrundladung nicht eingezeichnet.
Die blauen Punkte stellen beispielhafte Leitungselektronen dar. Sie führen kleine Hin-und-her-Bewegungen aus; sie durchlaufen nicht die ganze Antenne. Ihre Bewegung ist entgegengesetzt zur technischen Stromrichtung. Wo mehr Elektronen als im neutralen Zustand vorhanden sind, ist die Überschussladung negativ; ein Elektronenmangel bedeutet positive Überschussladung. Das positive Gitter bleibt in diesem Bild in Ruhe. Bewegung und Teilchenabstände sind für die Sichtbarkeit stark vergrößert.
Die Teilchendarstellung ist eine qualitative Veranschaulichung: Ihre örtliche Bewegung folgt dem vorgegebenen Stromprofil. Sie ist keine zusätzliche mikroskopische Berechnung und kein quantitatives Maß der Ladungsdichte. Beim Punktdipol werden stattdessen die Zeitverläufe der idealisierten Quelle gezeigt.
Die Linien und Pfeile zeigen Verlauf und Richtung des momentanen E-Feldes. Die Linien werden als Höhenlinien einer elektrischen Flussfunktion berechnet; deren zeitliche Ableitung ist proportional zu ρ·Bφ. Feldlinien sind keine Teilchenbahnen. Linienauswahl und Farben sind für die Sichtbarkeit skaliert: Die B-Farbe wird mit dem Abstand r verstärkt. Liniendichte und Farbhelligkeit sind deshalb keine unmittelbaren Maße der Feldstärke; auch zwischen den Modellen werden sie neu skaliert.
Energiedichten beschreiben lokal gespeicherte Energie. Ihre zeitlichen Verläufe allein zeigen keine Flussrichtung. Den Energietransport beschreibt der Poynting-Vektor E × H; er wird hier nicht dargestellt. Auch im Nahbereich fließt im Zeitmittel abgestrahlte Energie nach außen.
Analogie, keine Herleitung: Das schallharte Rohrende (Schnelleknoten, Druckbauch) entspricht dem offenen Stabende (Stromknoten, Bauch der linearen Ladungsdichte). Die Analogie beschreibt die Verteilung, nicht die Abstrahlung.